Autorenlesung Stephan Thome

Nov ’21
3
19:30

Salle Coq-d’Inde, 1. Stock
Union commerciale

Rue du Coq-d’Inde 24
2000 Neuchâtel

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephan Thome, Jahrgang 1972, stammt aus Biedenkopf/Hessen. Er studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie an der FU Berlin, wo er 2004 mit einer Arbeit über Die Herausforderung des Fremden promovierte. Zahlreiche Reisen führten ihn nach China, Japan und Taiwan. Zur Vorbereitung und Arbeit an seinem Werk lebte der Autor jeweils in Deutschland, Lissabon und gegenwärtig zum wiederholten Mal in Taipeh. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet.

Pflaumenregen (2021), sein eben erschienener fünfter Roman, ist eine Liebeserklärung an seine Wahlheimat Taiwan und den zähen Überlebenswillen ihrer Bewohner. Eine familiäre Tragödie von den 1940er Jahren bis heute leitet zu einer tiefsinnigen Meditation über aktuelle Fragen: Wie eindeutig sind persönliche und nationale Identität? Was stiftet Zugehörigkeit? Was macht Heimat aus?

Infoblatt Stephan Thome

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Film Solino

Nov ’21
16
18:00

Université de Neuchâtel
Espace Tilo-Frey 1
Salle R.E. 48
Dienstag, 16. 11. 2021
18.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Deutschland 2002
124 Minuten

Regie: Fatih Akin
Drehbuch: Ruth Thoma
mit: Barnaby Metschurat, Moritz Bleibtreu, Antonella Attili, Gigi Savoia

„Brüder sind immer die engsten Freunde… und die bittersten Rivalen.“

Infoblatt Solino

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Film Der Trafikant

Nov ’21
30
18:00

Université de Neuchâtel
Espace Tilo-Frey 1
Salle R.E. 48
Dienstag, 30. 11. 2021
18.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Österreich/Deutschland 2014
113 Minuten

Regie: Nikolaus Leytner
Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler
Drehbuch: Klaus Richter
Mit: Simon Morzé, Johannes Krisch, Bruno Ganz, Emma Drogunova

«Man muss das Wasser nicht verstehen, um hineinzuspringen» (S.Freud)

Infoblatt Der Trafikant

 

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Vortrag Anselm Gerhard: Beethovens Magie in Wort und Ton

Dez ’21
9
18:00

Infoblatt Beethoven

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Film Phoenix

Jan
25
18:00

Université de Neuchâtel
Espace Tilo-Frey 1
Salle R.N.01


 

 

 

 

 

 

 

Deutschland 2014
98 Minuten

Regie: Christian Petzold
mit: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf

„Eine Geschichte um Begehren und Betrug, um Verführung und Manipulation.“

Infoblatt Phoenix 

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Heine Abend Vera Bauer

Feb
7
19:30

Théâtre du Pommier
Rue du Pommier 9

2000 Neuchâtel

 

 

 

 

 

 

 

Vera Bauer bringt diesen unbequemen Glücks- und Sinnsucher
neu zum Klingen, in berühmten Gedichtvertonungen, in frechen
Liedern, in ironisch gebrochenen Selbstauskünften. Mit «Mein
Lied von Liebe, mein Traum von Freiheit» begegnen wir einem
modernen Menschen aus dem neunzehnten Jahrhundert, dessen
geistreiches Engagement für Menschen- und Bürgerrechte mehr
als 150 Jahre nach seinem Tod eine neue Aktualität gewinnt.
Mit ihren literarisch-musikalischen Bühnenprogrammen stellt
Vera Bauer seit vielen Jahren eine eigenständige Stimme in der
Schweizer Kleinkunstszene dar.

 

Infoblatt Vera Bauer

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Vortrag Régine Bonnefoit

Feb
22
18:00

Université de Neuchâtel
Espace Tilo-Frey 1
Salle R.N.02

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Karikatur bildet die grösste Themengruppe in Dürrenmatts grafischem Werk. Dies liegt nicht nur an seiner Vorliebe für diese Gattung, sondern auch an der Schnelligkeit und Spontaneität, die ihm diese Kunstform erlaubte. Sein zeichnerisches Talent manifestiert sich in seiner Fähigkeit, einen Charaktertyp mit sparsamen Mitteln präzise zu umreissen.
Nach 1960 bemalte Dürrenmatt Wände, Decke und Türe seiner Toilette mit grotesken Gestalten, die den Benutzer dieses stillen Örtchens von allen Seiten anzustarren scheinen. Als Gipfel seines Humors nannte er diesen Raum «Sixtinische Kapelle», um sein Talent als Maler selbstironisch mit Michelangelo zu vergleichen. Sein Humor, der nach eigener Aussage «nie zu unterschätzen» und «überall wirksam» war, durchzieht sein schriftliches und bildnerisches Werk wie ein roter Faden und macht auch vor religiösen Themen keinen Halt. Der Vortrag ist eine ideale Einleitung zur kommenden Ausstellung «Friedrich Dürrenmatt – Karikaturen» (ab 15. Januar 2022) im Centre Dürrenmatt Neuchâtel.

REGINE BONNEFOIT ist ordentliche Professorin für zeitgenössische Kunstgeschichte und Museologie an der Universität Neuchâtel. Das Bauhaus, Paul Klee, Oskar Kokoschka, der deutsche Expressionismus sind ihre grossen Forschungsgebiete – und Friedrich Dürrenmatt, über den sie als Kuratorin zwei Ausstellungen geleitet hat.

Flyer Dürrenmatt als Karikaturist

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Autorinnenlesung Simone Lappert

Mrz
7
19:30

Salle Coq-d’Inde, 1. Stock
Union commerciale

Rue du Coq-d’Inde 24
2000 Neuchâtel

 

 

 

 

 

 

 

 

Photo: © Ayse Yavas

Simone Lappert, geboren 1985 in Aarau, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie lebt als freie Autorin in Zürich. Sie ist an diversen Kunstprojekten beteiligt , führt literarisch durch Ausstellungen, zuletzt in der Fonation Beyeler. Sie ist Präsidentin des Internationalen Lyrikfestivals Basel.

Ihr eindrücklicher, witzig zärtlicher Debütroman ‘Wurfschatten’ von 2014 erzählt von den Lebensängsten einer jungen Schauspielerin, die sich in ihrer Wohnung verkriecht, bis ein neuer Mitbewohner handfest in ihr Leben eingreift.

Der vielgelobte zweite Roman ”Der Sprung’ von 2019 stand auf der Shortlist des Schweizerischen Buchpreises. Darin geht es um existentielle Entscheidungen und die Umsetzung von Lebensträumen, nicht nur für die junge Frau, die nach Stunden des Bangens auf einem Dach zum Sprung ansetzt, sondern auch für ein Dutzend verstörte Menschen in der deutschen Kleinstadt, die angesichts des Medienrummels und der Masse von Schaulustigen aus ihrer alltäglichen Langeweile gerissen werden. Ihre Geschichten verzahnt die Autorin auf humorvolle Weise äusserst geschickt.

“Manu mochte ihn auch ohne Beruf und Locken und Zierleisten in Mint. Sie mochte weisse Wände, weil man daran die Bilder im Kopf hängen konnte, wie sie sagte. Sie liess ihn Ketchup mögen und Kartoffelpüree zum Anrühren, und dass seine Füsse vom Tanzen Alpträume bekamen, darüber lachte sie höchstens ihr leises Lachen.”

Ihre Lesungen geniessen durch schauspielerische Einlagen Kultstatus!

 

 

 

 

 

 

 

Infoblatt Simone Lappert

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Autorinnenlesung Monika Helfer

Mrz
31
19:30

Salle Coq-d’Inde, 1. Stock
Union commerciale

Rue du Coq-d’Inde 24
2000 Neuchâtel

 

 

 

 

 

 

Photo: © Nini Tschavoll

Die österreichische Autorin Monika Helfer wurde 1947 in Au (Vorarlberg) geboren.
Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Theaterstücke veröffentlicht und wurde vor zwei Jahren im deutschen Sprachraum für ihren Roman Die Bagage gefeiert. Kritik und Leserschaft lobten einhellig die wunderbare sprachliche Umsetzung ihrer teils fiktiven, teils autobiografischen aussergewöhnlichen Familiengeschichte. Ihr eben erschienener Band Löwenherz beschliesst die feinsinnige Saga über drei Generationen.

Löwenherz (2022) ist der väterliche Kosename für Monika Helfers jüngeren Bruder Richard, der, ein mythomanischer Sonderling, sich mit dreissig Jahren das Leben nehmen wird. Zwar findet er zunächst mit einem angenommenen Kind einen gewissen Halt, doch weder die schwesterliche Fürsorge noch der Beistand seiner Ehefrau schenken ihm die erhoffte Lebenstüchtigkeit.

Monika Helfer Infoblatt

 

 

 

 

 

 

 

 

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Film Transit

Apr
26
18:00

Université de Neuchâtel
Espace Tilo-Frey 1
Salle R.N.01


 

 

 

 

 

 

 

Deutschland 2018
101 Minuten

Regie: Christian Petzold
mit: Franz Rogowski, Paula Beer

«Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen?“
frei nach dem Roman von Anna Seghers

Transit Infoblatt

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